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News

25.5.2019 ksp

Die BA warnt vor der Wahl der KSP!

Deshalb sollten alle Menschen mit Verstand den Kandidaten der KSP wählen! Trau dich!

ksp
[25.05.2019 00:22]

24.5.2019 ba

Die BArtei ist wandelbar

und weil die BArtei wandelbar ist, ruft sie offiziell dazu auf, bei der anstehenden K@nzlerwahl wandelbar zu sein und Wandelbar zu wählen.

ba
[24.05.2019 23:41]

22.5.2019 ksp

Danke Kanzler

Deine Bilanz teilen wir nicht völlig. Das Anpinnen war eine gute Sache aber es war noch zu neu, um mehr genutzt zu werden. Bei der Parteienreform warst du etwas ungeduldig, was aber verständlich ist.

Alles in allem, du hast deine Sache sehr gut gemacht! Danke dafür.

ksp
[22.05.2019 11:27]

22.5.2019 profondo

Bilanz

iebe Community,

heute ist mein – de facto, nicht de jure – letzter „Arbeitstag“ als 60. Kanzler von dol2day. Ich bin ab morgen auf Dienstreise und gleich danach im Urlaub, aus dem ich erst am 1.Juni zurückkehre. Zwar werde ich in dieser Zeit – einmal Doler, immer Doler – sicher auch hin und wieder mal online sein, aber eben nur sporadisch.
Danach führe ich nach meinem Verständnis die Geschäfte noch weiter bis zur erfolgten Wahl des 61.Kanzlers.

Es ist also Zeit, Bilanz zu ziehen.

Da man mit dem Positiven beginnen soll, erwähne ich hier zunächst, dass es der 60.Dol-Regierung nach meinem Dafürhalten gelungen ist, die Anzahl und Qualität politischer Debatten vergleichsweise zu halten, wenn nicht gar anzuheben.
Die angekündigten Themenwochen aus unserem Wahlprogramm haben wir – mit einer Ausnahme – umgesetzt und sie verliefen überaus erfolgreich. Daher gilt mein Dank an dieser Stelle den Mitstreitern Kreuzeiche, Anteros, J.Bercow, Te Hiako Nui und Tom Sawyer.
Zu den dolschen Feier- und Gedenktagen gab es Kanzler- bzw. Regierungsstatements, ebenso zu dem einen oder anderen aktuellen Thema.
Das geplante Treffen zwischen Redax und Community fand statt. Auch wenn es ohne konkrete Ergebnisse blieb, so war doch der Satz, dol2day in jedem Falle weiterbetreiben zu wollen, aus meiner Sicht – gerade nach den Irritiationen des letzten Jahres - schon eine sehr wertvolle Aussage.
Denn seien wir ehrlich: uns macht das alles hier ja durchaus noch Spaß. Wären wir sonst nach so vielen Jahren immer noch hier?
Was - aus meiner Sicht - ebenfalls gelungen ist, ist das Diskussionsklima hier merklich zu entspannen, ohne dass dol2day dadurch eine Kuschelcommunity geworden wäre. Dafür gilt mein Dank zum einen der Redax und den Moderatoren, zum anderen aber – und das ist mir wichtig – denjenigen Accounts der jeweils anderen Seite, bei denen diesbezüglich offensichtlich ein Umdenken eingesetzt hat.

Es gab aber auch negative Aspekte meiner Kanzlerschaft.
Der Versuch, dolinterne Veränderungen (Parteiensystem, Eindämmung von Umfragespam) herbeizuführen, kann als gescheitert betrachtet werden. ein gewisser Unwillen zur Veränderung in der Community wurde hier deutlich und es ist mir nicht gelungen, einen Veränderungswillen zu wecken. Die Möglichkeit, eigene politische Umfragen anpinnen zu können, wurde ebenfalls nicht angenommen.

Insgesamt würde ich mir – müsste ich meine Kanzlerschaft selbst benoten – eine zwei minus geben.
Mangelnde Aktivität kann man mir zudem in keinem Fall vorwerfen.

Meinem Nachfolger wünsche ich viel Erfolg und eine glückliche Hand.
Euer profondo

profondo
[22.05.2019 11:20]

22.5.2019 sii

SII: Dies ist kein Projekt der Partei.

"Der Plan:

Zielloses dolen pausiert. Im Sommer laufe ich für euch im Kreis herum.

Wenn ich gewählt werde, beginnt ab Mitte Juni eine Wanderung um die Ostsee. Politisch, ökologisch, kulturell, historisch werde ich aufgreifen, was mir begegnet und bei dol anregend aufbereiten.

Im Wahlkampf werde ich grob schon mal die Route planen und zur Diskussion stellen.

Wer gemütlich am Ausgangspunkt der Reise plauschen oder auch streiten will, findet hier - im offenen Forum der Ini herum - mein Zelt:

http://www.dol2day.com/index.php3?position=14000&ini_id=4397


Vielen Dank an Lehmann, ohne ihn als Vizekandidat wäre diese linke Individualkandidatur nicht möglich.

Grüße von Wandelbar"


sii
[22.05.2019 07:00]

21.5.2019 ksp

Freiheit ist Sozialismus!

Kommt und engagiert Euch in der FuS-Ini!

Wir öffnen das Kasperamt für jeden und reichen allen Seiten die Hände - für eine sozialistische Einheitsfront!

CENSORED

ksp
[21.05.2019 19:46]

21.5.2019 gii

Bunt statt grau

Auch bei der 61. DOL-Kanzlerwahl sind die GRÜNEN bei DOL Teil des Bunt-statt-Grau-Bündnisses. Mit dem Kanzlerkandidaten Ratio Legis setzen wir darauf, dass DOL eine Zukunft haben könnte und sollte. Für uns steht dabei die Orientierung an der realen Politik im Vordergrund. DOL-Interna sind nachrangig - wichtig ist es, eine Plattform für politische Diskussionen zu bieten.

DOL2DAY hat dann eine Zukunft, wenn es die Debatten über die Zukunft der Gesellschaft führt. Die Arbeit der Zukunft muss sozial gestaltet sein, der Schutz des Klimas ist die Grundlage für die Zukunft des Planeten und das Bildungssystem muss reformiert werden, um allen Zukunft und Bildungschancen zu geben.

Die Kandidatur des Bunt-statt-Grau-Bündnisses mit Ratio Legis setzt sich aktiv dafür ein, spannende, kontroverse und niveauvolle politische Diskussionen zu verschiedensten Themen anzustoßen – auf Basis der Schwerpunkte, die wir im Hinblick auf die reale Politik im echten Leben setzen.
Darum rufen die GRÜNEN dazu auf, bei dieser DOL-Kanzlerwahl für Ratio Legis zu stimmen!


gii
[21.05.2019 07:52]

10.5.2019 profondo

Jahrestag der Bücherverbrennung

Liebe Community,

heute jährt sich die 1933 stattgefundene Bücherverbrennung. In einer konzentrierten Aktion wurden auf dem Berliner Bebelplatz und an 21 weiteren Standorten in Deutschland in großer Zahl Bücher von Autoren verbrannt, deren Literatur als „entartet“ zu gelten hatte. Die Aktion wurde vom nationalsozialistischen deutschen Studentenbund über den Zeitraum von etwa einem Monat geplant und lief unter dem Stichwort „Aktion wider den undeutschen Geist“, wobei die Verbrennungen deren spektakuläres Ende darstellen sollte. Im Vorfeld wurden deutsche Studentenschaften akribisch auf die Aktion vorbereitet und zwölf Thesen verbreitet, die im Kern die antisemitische und nationalsozialistische Politik der NSDAP wiedergaben. Im Vorfeld wurde etwa an der Rostocker Universität ein „Schandpfahl“ errichtet, an dem die Werke von bekannten und renommierten Autoren wie Kurt Tucholsky, Stephan Zweig und Erich Maria Remarque geächtet wurden. Die vielen Aktionen gipfelten in der Bücherverbrennung am 10. Mai. Für verbindlich wurde dabei die Verbrennung der Bücher einer zweistelligen Zahl von Autoren angeordnet, deren Namen zum Gedenken hier genannt werden sollen: Karl Marx, Karl Kautsky, Heinrich Mann, Ernst Glaeser, Erich Kästner, Friedrich Wilhelm Foerster, Sigmund Freud, Emil Ludwig, Werner Hegemann, Theodor Wolff, Georg Bernhard, Erich Maria Remarque, Alfred Kerr, Kurt Tucholsky und Carl von Ossietzky. Der NS-Staat drang mit dieser Aktion nicht nur endgültig auch in die Hochschulen, Bibliotheken und Bildungseinrichtungen im Allgemeinen ein, sondern machte auch deutlich, dass es für eine freie Kultur im dritten Reich keinen Raum geben werde. Der Zusammenhang zur umfangreichen Propagandapolitik der Nationalsozialisten erschließt sich ohne weiteres. Staat und Gesellschaft wurden gleichgeschaltet.

Erich Kästner nahm als einziger Betroffener an der Verbrennung teil und notierte hierzu später: „Und im Jahre 1933 wurden meine Bücher in Berlin, auf dem großen Platz neben der Staatsoper, von einem gewissen Herrn Goebbels mit düster feierlichem Pomp verbrannt. Vierundzwanzig deutsche Schriftsteller, die symbolisch für immer ausgetilgt werden sollten, rief er triumphierend bei Namen. Ich war der einzige der Vierundzwanzig, der persönlich erschienen war, um dieser theatralischen Frechheit beizuwohnen. Ich stand vor der Universität, eingekeilt zwischen Studenten in SA-Uniform, den Blüten der Nation, sah unsere Bücher in die zuckenden Flammen fliegen und hörte die schmalzigen Tiraden des kleinen abgefeimten Lügners. Begräbniswetter hing über der Stadt. Der Kopf einer zerschlagenen Büste Magnus Hirschfelds stak auf einer langen Stange, die, hoch über der stummen Menschenmenge, hin und her schwankte. Es war widerlich. Plötzlich rief eine schrille Frauenstimme: ‚Dort steht ja Kästner!‘ Eine junge Kabarettistin, die sich mit einem Kollegen durch die Menge zwängte, hatte mich stehen sehen und ihrer Verblüffung übertrieben laut Ausdruck verliehen. Mir wurde unbehaglich zumute. Doch es geschah nichts. (Obwohl in diesen Tagen gerade sehr viel zu geschehen pflegte.) Die Bücher flogen weiter ins Feuer. Die Tiraden des kleinen abgefeimten Lügners ertönten weiterhin. Und die Gesichter der braunen Studentengarde blickten, die Sturmriemen unterm Kinn, unverändert geradeaus, hinüber zu dem Flammenstoß und zu dem psalmodierenden, gestikulierenden Teufelchen. In dem folgenden Jahrdutzend sah ich Bücher von mir nur die wenigen Male, die ich im Ausland war. In Kopenhagen, in Zürich, in London. Es ist ein merkwürdiges Gefühl, ein verbotener Schriftsteller zu sein und seine Bücher nie mehr in den Regalen und Schaufenstern der Buchläden zu sehen. In keiner Stadt des Vaterlands. Nicht einmal in der Heimatstadt. Nicht einmal zu Weihnachten, wenn die Deutschen durch die verschneiten Straßen eilen, um Geschenke zu besorgen.“

Diese Erinnerungen sagen viel aus über die Stimmung, die 1933 in Deutschland herrschte. Die Bücherverbrennungen waren der vorläufige Gipfel einer dramatischen politischen Entwicklung, die später in den zweiten Weltkrieg und den Holocaust mündeten.

Das Gedenken an den 10. Mai sollte für uns ein Mahnmal sein. Es ist kein freischwebendes Ereignis, sondern das Resultat einer jahrelangen politischen Entwicklung, einer Mischung aus sozialer Verwerfungen, Krisen, einem immer unerbittlicher werdenden politischen Diskurs und einer verbrecherischen Organisation, die sich die Probleme jener Zeit zu Nutze gemacht hat.

Freie Meinungsäußerung, Kultur, Kunst, Literatur - all das ist auch heute nicht in Stein gemeißelt, auch wenn die Grundrechte diese Freiheiten garantieren. Sie müssen immer wieder aufs Neue erkämpft werden und erfordern die tiefe innere Überzeugung, für diese Rechte einzustehen. Dieses Gedenken möchten wir deshalb auch nutzen, um für die Freiheit von Meinung und Kunst einzustehen.

In Zeiten, in denen der politische Diskurs immer härter geführt wird und in der sich immer mehr Menschen so unerbittlich gegenüberstehen, dass sie nur über statt auch -miteinander reden, rufen wir auch zu einem friedlicheren und offeneren Umgang miteinander auf. Wo Menschen kontinuierlich miteinander reden, kann Hass so leicht nicht entstehen - und es ist auch dieser Hass, der entstand und der geschürt wurde, der zum 10. Mai und allen weiteren Ereignissen bis 1945 führte. Wir sind zuversichtlich, dass es auch in der Gegenwart gelingen kann, den Umgang miteinander entschieden zu verbessern.

Für die Internetregierung
ratio legis


profondo
[10.05.2019 08:04]
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Kannst Du dem Inhalt meiner (profondo) Bilanz zu meiner Amtszeit zustimmen? (22.05.2019)

Hältst Du so etwas wie eine Bücherverbrennung heute, 86 Jahre danach, wieder für möglich? (10.05.2019)

10.05.2019 Kanzleramt

Statement des Kanzlers

Liebe Community, heute jährt sich die 1933 stattgefundene Bücherverbrennung. In einer konzentrierten Aktion wurden auf dem Berliner Bebelplatz und an 21 weiteren Standorten in Deutschland in großer Zahl Bücher von Autoren verbrannt, deren Literatur als „entartet“ zu gelten hatte. Die Aktion wurde vom nationalsozialistischen deutschen Studentenbund über den Zeitraum von etwa einem Monat geplant und lief unter dem Stichwort „Aktion wider den undeutschen Geist“, wobei die Verbrennungen deren spektakuläres Ende darstellen sollte. Im Vorfeld wurden deutsche Studentenschaften akribisch auf die Aktion vorbereitet und zwölf Thesen verbreitet, die im Kern die antisemitische und nationalsozialistische Politik der NSDAP wiedergaben. Im Vorfeld wurde etwa an der Rostocker Universität ein „Schandpfahl“ errichtet, an dem die Werke von bekannten und renommierten Autoren wie Kurt Tucholsky, Stephan Zweig und Erich Maria Remarque geächtet wurden. Die vielen Aktionen gipfelten in der Bücherverbrennung am 10. Mai. Für verbindlich wurde dabei die Verbrennung der Bücher einer zweistelligen Zahl von Autoren angeordnet, deren Namen zum Gedenken hier genannt werden sollen: Karl Marx, Karl Kautsky, Heinrich Mann, Ernst Glaeser, Erich Kästner, Friedrich Wilhelm Foerster, Sigmund Freud, Emil Ludwig, Werner Hegemann, Theodor Wolff, Georg Bernhard, Erich Maria Remarque, Alfred Kerr, Kurt Tucholsky und Carl von Ossietzky. Der NS-Staat drang mit dieser Aktion nicht nur endgültig auch in die Hochschulen, Bibliotheken und Bildungseinrichtungen im Allgemeinen ein, sondern machte auch deutlich, dass es für eine freie Kultur im dritten Reich keinen Raum geben werde. Der Zusammenhang zur umfangreichen Propagandapolitik der Nationalsozialisten erschließt sich ohne weiteres. Staat und Gesellschaft wurden gleichgeschaltet. Erich Kästner nahm als einziger Betroffener an der Verbrennung teil und notierte hierzu später: „Und im Jahre 1933 wurden meine Bücher in Berlin, auf dem großen Platz neben der Staatsoper, von einem gewissen Herrn Goebbels mit düster feierlichem Pomp verbrannt. Vierundzwanzig deutsche Schriftsteller, die symbolisch für immer ausgetilgt werden sollten, rief er triumphierend bei Namen. Ich war der einzige der Vierundzwanzig, der persönlich erschienen war, um dieser theatralischen Frechheit beizuwohnen. Ich stand vor der Universität, eingekeilt zwischen Studenten in SA-Uniform, den Blüten der Nation, sah unsere Bücher in die zuckenden Flammen fliegen und hörte die schmalzigen Tiraden des kleinen abgefeimten Lügners. Begräbniswetter hing über der Stadt. Der Kopf einer zerschlagenen Büste Magnus Hirschfelds stak auf einer langen Stange, die, hoch über der stummen Menschenmenge, hin und her schwankte. Es war widerlich. Plötzlich rief eine schrille Frauenstimme: ‚Dort steht ja Kästner!‘ Eine junge Kabarettistin, die sich mit einem Kollegen durch die Menge zwängte, hatte mich stehen sehen und ihrer Verblüffung übertrieben laut Ausdruck verliehen. Mir wurde unbehaglich zumute. Doch es geschah nichts. (Obwohl in diesen Tagen gerade sehr viel zu geschehen pflegte.) Die Bücher flogen weiter ins Feuer. Die Tiraden des kleinen abgefeimten Lügners ertönten weiterhin. Und die Gesichter der braunen Studentengarde blickten, die Sturmriemen unterm Kinn, unverändert geradeaus, hinüber zu dem Flammenstoß und zu dem psalmodierenden, gestikulierenden Teufelchen. In dem folgenden Jahrdutzend sah ich Bücher von mir nur die wenigen Male, die ich im Ausland war. In Kopenhagen, in Zürich, in London. Es ist ein merkwürdiges Gefühl, ein verbotener Schriftsteller zu sein und seine Bücher nie mehr in den Regalen und Schaufenstern der Buchläden zu sehen. In keiner Stadt des Vaterlands. Nicht einmal in der Heimatstadt. Nicht einmal zu Weihnachten, wenn die Deutschen durch die verschneiten Straßen eilen, um Geschenke zu besorgen.“ Diese Erinnerungen sagen viel aus über die Stimmung, die 1933 in Deutschland herrschte. Die Bücherverbrennungen waren der vorläufige Gipfel einer dramatischen politischen Entwicklung, die später in den zweiten Weltkrieg und den Holocaust mündeten. Das Gedenken an den 10. Mai sollte für uns ein Mahnmal sein. Es ist kein freischwebendes Ereignis, sondern das Resultat einer jahrelangen politischen Entwicklung, einer Mischung aus sozialer Verwerfungen, Krisen, einem immer unerbittlicher werdenden politischen Diskurs und einer verbrecherischen Organisation, die sich die Probleme jener Zeit zu Nutze gemacht hat. Freie Meinungsäußerung, Kultur, Kunst, Literatur - all das ist auch heute nicht in Stein gemeißelt, auch wenn die Grundrechte diese Freiheiten garantieren. Sie müssen immer wieder aufs Neue erkämpft werden und erfordern die tiefe innere Überzeugung, für diese Rechte einzustehen. Dieses Gedenken möchten wir deshalb auch nutzen, um für die Freiheit von Meinung und Kunst einzustehen. In Zeiten, in denen der politische Diskurs immer härter geführt wird und in der sich immer mehr Menschen so unerbittlich gegenüberstehen, dass sie nur über statt auch -miteinander reden, rufen wir auch zu einem friedlicheren und offeneren Umgang miteinander auf. Wo Menschen kontinuierlich miteinander reden, kann Hass so leicht nicht entstehen - und es ist auch dieser Hass, der entstand und der geschürt wurde, der zum 10. Mai und allen weiteren Ereignissen bis 1945 führte. Wir sind zuversichtlich, dass es auch in der Gegenwart gelingen kann, den Umgang miteinander entschieden zu verbessern. Für die Internetregierung ratio legis
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