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Glaubst Du, dass die Einführung des Euro die Menschen in Europa einander näher gebracht haT |
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27.01.2013 21:15 Uhr |
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Ja, hat er.
Man sollte die Bedeutung des Euro nicht überbewerten, aber alleine -dank des Euros- hat sich der Lebensstandard deutlich angeglichen und ist in den ärmeren Ländern (Portugal, Spanien z.B.) sehr stark angestiegen. Teilweise sicher auch aufgrund von übertriebener Kreditaufnahme, durchaus aber auch durch die wirtschaftlichen Effekte des Euro.
Was sich noch zeigen wird ist die Frage, ob sich die südlichen Länder beginnen an die niedrige Inflation zu gewöhnen oder am Ende doch der Euro irgendwann zerbricht.
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27.01.2013 21:18 Uhr |
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Der Euro wurde gegen den Willen der europäischen Völker durchgeboxt und steht bezeichnend für das politische System des Kontinents.
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27.01.2013 21:26 Uhr |
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Zitat:und in der brd bekommt man als Normalpatient nicht mal einen Arzttermin
Das der sozialistische Quatsch um die staatlichen Kassen das Gesundheitssystem angreift mag ja stimmen, nur ein Termin beim Arzt habe ich bisher immer sofort bekommen, zu den meisten Hausärzten geht man einfach, ganz ohne Termin. Und mit dem Euro hat das sowieso nichts zu tun, die Gesundheitssysteme sind rein national.
Zitat:an die Rente glaubt der heutige Einzahler sowieso nicht mehr
Dasfür das die Menschen angeblich nicht dran glauben, verlassen sie sich aber schon ziemlich stark darauf.
Klar das die Rentenversicherung chronisch unterfinanziert ist, wenn nunmal die Lebenserwartung kontinuierlich steigt (dank besseren Gesundheitssystems), das Renteneintrittsalter hingegen nicht, dann entsteht zwangsläufig eine Lücke. Als die Rentenversicherung gegründet wurde, lag das Eintrittsalter über der statistischen Lebenserwartung, das wäre heute also irgendwo bei 90 Jahren. |
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27.01.2013 21:27 Uhr |
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Nein.
Was interessiert das die Arbeiterklasse in welcher Währung sie nichts hat |
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27.01.2013 22:41 Uhr |
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Nein, aber das war auch nicht seine Aufgabe. |
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27.01.2013 22:53 Uhr |
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Der Euro hat vor allem den innereuropäischen Handel zwischen den Euroländern vereinfacht.
Für die Bürger ist nur der Umtausch bei Urlaubsreisen weggefallen, darauf beschränkt sich aber der Vorteil auch schon. Nachteil waren steigende Verbraucherpreise, die es nicht gab. (wer den Satz komisch findet: 1. Satzteil=Realität, 2. Satzteil= Statistik ). |
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27.01.2013 23:18 Uhr |
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Noch zum Hintergrund: die Probleme z.B. der Portugiesen beschränken sich da auf die deutsche Regierung, besonderes Feindbild ist Merkel. Kann ich auch irgendwie verstehen: Portugal strengt sich nach Kräften an, kann aber nicht mehr leisten, als es zur Zeit tut, wenn es nicht sozial auseinanderbrechen soll. Und ich sag mal so: den bescheidenen Lebensstandard, den die Portugiesen durch die EU bekommen haben und der fernab von dem ist, was wir oder auch Spanien an Standard haben, wollen sie nicht aufgeben und fürchten um den sozialen Kitt. Und genau den gefährdet nach portugiesischer Sicht Merkel. Und damit liegen die Portugiesen auch nicht verkehrt.
Was natürlich auch noch schlecht ankommt ist die herablassende Art der wohlhabenderen EU-Länder gegenüber den "Südländern". Darin ist die BRD auch mit führend. |
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27.01.2013 23:43 Uhr |
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Nein,das glaube ich nicht. |
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28.01.2013 05:43 Uhr |
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Geld spaltet, Armut vereint.
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28.01.2013 06:36 Uhr |
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Die Einführung einer gemeinsamen Währung bewirkt gar nichts hinsichtlich des Einander-näher-Kommens der Menschen.
Das Konstrukt EU scheint mir diesbezüglich gescheitert zu sein. |
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Diese Meinung wurde zuletzt geändert am 28.01.2013 08:17 Uhr. Frühere Versionen ansehen |
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28.01.2013 10:35 Uhr |
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Es ist eine gängige Strategie, Erfolge, egal wie sie zustande gekommen sind, für sich zu beanspruchen und für Fehler und Misserfolge andere Leute verantwortlich zu machen. Es ist ziemlich dumm, dass Leute darauf immer noch hereinfallen.
Die Euro-Einführung ist schief gelaufen, weil ab 2000 seltsamerweise alle Staaten der Eurozone die gleichen Zinsen für Staatsanleihen zahlen mußten [1]. Plötzlich merkt man, dass manche Länder, die auch schon vor der Euro-Einführung hohe Zinsen zahlen mussten, schlechte Schuldner sind und man erhöht die Zinsen wieder. Dieser plötzliche Anstieg der Zinsen ist natürlich für diese Länder nicht oder nur schwer verkraftbar.
Es ist ziemlich dumm, Deutschland dafür verantwortlich zu machen, wenn Politiker der verschuldeten Länder, das günstige Geld dafür genutzt haben, um Geschenke an das Volk zu verteilen, anstatt das Geld dazu zu nutzen, um die Volkswirtschaft anzukurbeln.
Insofern wurden die Möglichkeiten gegeben, dass sich die Menschen in Europa einander annähern. Aber es sind auch immer Menschen und deren streben nach Einfluss, die bestimmen, ob so eine Annäherung auch tatsächlich stattfindet.
[1] http://www.markt-daten.de/charts/zinsen/staatsanleihen-eu.htm |
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Diese Meinung wurde zuletzt geändert am 28.01.2013 11:40 Uhr. Frühere Versionen ansehen |
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28.01.2013 12:48 Uhr |
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Nein, hat er nicht.
Und für den innereuropäischen Handel hat er auch nichts gebracht, weil zuvor die Geschäfte innerhalb der EU über die neutrale Recheneinheit "ECU" abgewickelt wurden. Für den Handel hätte man also beim ECU bleiben können und die Menschen hätten ihre Währungen behalten sollen. Insbesondere Deutschland hat mit der Aufgabe der "D-Mark" mehr verloren als alle anderen Länder.
Niemand, weder innerhalb Deutschlands noch außerhalb, hat diese Entscheidung wirklich verstanden.
Deswegen:
NEIN zu dieser EU!
NEIN zu diesem EURO! |
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28.01.2013 12:55 Uhr |
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Der EURO hätte nie eingeführt werden dürfen! |
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GRUENE |
IDL |
SII, KSP |
FPi |
CKP, KDP |
UNION |
NIP |
PsA |
LPP |
Volk, Sonstige |
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